Wie viele Kalorien braucht der Mensch?


Der Energiebedarf des Menschen setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: dem Leistungsumsatz und dem Grundumsatz.

Je höher das Gewicht desto höher der Grundumsatz

Unter dem Grundumsatz versteht man die Energiemenge, die der Körper für den Erhalt seiner lebensnotwendigen Funktionen wie Stoffwechsel, Atmung, Herz- und Gehirntätigkeit benötigt. Der Grundumsatz ist abhängig vom Körpergewicht. Je höher das Gewicht, desto mehr Energie wird für die Aufrechterhaltung der elementarsten Lebensfunktionen benötigt. Berechnet wird er, indem das Körpergewicht mit 25 multipliziert wird. Eine 60 Kilogramm schwere Frau benötigt demnach eine Mindestenergiemenge von 1500 Kilokalorien am Tag. Eine nur 55 Kilogramm schwere Person dagegen verbraucht für ihre Grundfunktionen nur 1375 Kilokalorien. Der Grundumsatz sinkt also mit dem Körpergewicht. Dies ist ein Grund mit dafür, dass der Körper nach einer Diät bei erhöhter Kalorienzufuhr schnell wieder zunimmt.

Der Leistungsumsatz oder warum Sportler mehr essen dürfen

Der Energiebedarf für den Leistungsumsatz ist abhängig von der Art und Menge der tatsächlich erbrachten Leistung bzw. Arbeit. Wer viel Sport treibt, verbraucht sehr viel mehr Kalorien als jemand, der eine vorwiegend sitzende Tätigkeit ausübt und sich auch in seiner Freizeit kaum bewegt.

Kalorienbedarf bei verschiedenen TätigkeitenFastfood enthält viele so genannte leere Kalorien. Das sind Kalorien, die sättigen, aber keine wertvollen Nährstoffe enthalten.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über den Kalorienbedarf bei unterschiedlichen Tätigkeiten.

Bewegung regt den Stoffwechsel an und beschleunigt den Nährungstofftransport in die Zellen.

Sie können Ihren persönlichen Kalorienbedarf ganz einfach ausrechnen, indem Sie Ihren Grund- und Leistungsumsatz zusammenzählen.

Durchschnittlicher Kalorienverbrauch bei unterschiedlicher Lebensweise
(Tätigkeit - Kalorienverbrauch pro Tag)

Leichte Bürotätigkeit - 2000-2500 kcal
Mittelschwere Tätigkeit (z.B Krankenschwester) - 2600-3000 kcal
Schwerarbeit (Bauarbeiter, Bäuerin) - 3500 - 3600 kcal
Schwerstarbeit (Leistungssportler/in) - bis 4000 kcal und mehr

Mit der richtigen Ernährung können Sie eine ganze Menge gegen die Zellulite tun. Mit der Anti-ZelIuIite-Diät wird der Körper gut versorgt, der Nährstofftransport verbessert sich, und Abfallstoffe werden vermehrt ausgeschieden. Diese optimale Versorgung des gesamten Organismus zeigt sich äußerlich in einer schönen, straffen und gut durchbluteten Haut.

Kalium - das Mineral für schöne Haut

Das wichtigste Mineral im Kampf gegen die Zellulite ist Kalium, denn dieses Mineral ist verantwortlich für die Regulation des Wasserhaushalts und die Funktionsfähigkeit unserer Zellen, d.h. ihrer Ernährung, Regeneration und Neubildung. Kaliumreiche Nahrungsmittel steigern die Fähigkeit der Zellen zur Nährstoffaufnahme. Sie verringern bzw. verhindern Wassereinlagerungen im Gewebe und beschleunigen außerdem die Ausschwemmung von Salzen und Abfallstoffen. Bei mangelhafter Kaliumversorgung ist dieser Ablauf gestört. Schlacken werden nicht hinreichend abgeführt, die Zelle kann nicht ausreichend ernährt werden, es kommt zu Wassereinlagerungen und einem Stauungszustand im Gewebe. Als Folge wird die Haut uneben, Dellen und Beulen, die so genannte Zellulite oder Orangenhaut entsteht.

Aber natürlich kann eine Diät aus kaliumreicher Kost nicht darin bestehen, ausgewählte Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt einfach miteinander zu kombinieren.

Siehe Tabelle Kaliumreiche Nahrungsmittel

Melonen enthalten besonders viel Kalium. Sie wirken entschlackend und entwässernd. Bananen sind Schönmacher. Sie enthalten viel Kalium und eignen sich deshalb besonders gut zur Zelluliteprophylaxe.

Siehe Tabelle Lebensmittel mit hohem Natriumgehalt

Nahrungsmittel mit hohem Natriumgehalt, wie viele würzige Käsesorten, binden Wasser im Gewebe. Auf diese Lebensmittel sollten Ihrer Haut weitestgehend verzichten.

Kohlenhydrate - wertvolle Energielieferanten

Neben kaliumreicher Nahrung sollten vor allem Kohlenhydrate auf Ihrem Speiseplan stehen. Kohlenhydrate gehören neben Fetten und Eiweißen zu den Energielieferanten des Körpers und sollten etwa 55 bis 60 Prozent der täglichen Nahrung ausmachen. Kohlenhydrate werden vom Körper fast vollständig verwertet, es bleiben nur Wasser und das problemlos abbaubare Kohlendioxid, aber keine Schadstoffe übrig, die sich in das Gewebe einlagern und für die unschöne Orangenhaut verantwortlich sind. Darüber hinaus beschleunigen kohlenhydratreiche Nahrungsmittel die Blutzirkulation und damit den Nährstofftransport in die Zellen.

Siehe Tabelle Lebensmittel mit hohem Anteil an Kohlenhydraten

Nicht alle Kohlenhydrate nützen dem Körper. Zucker und Weißmehlprodukte schwemmen das Gewebe auf und machen dick. Ballaststoffreiche Vollkornkost dagegen ernährt den Organismus ohne ihm zu schaden.

„Gute" und „schlechte" Fette

Keine Frage, der Körper braucht Fett, allerdings viel weniger, als wir gemeinhin glauben. Laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte nur 25 bis 30 Prozent unserer Nahrung aus Fetten bestehen. Aber Fett ist nicht gleich Fett. Studien haben gezeigt, dass große Mengen gesättigter Fettsäuren bei Erwachsenen das Risiko der Entstehung von Herz- und Gefäßerkrankungen dramatisch erhöhen. Deshalb sollten Sie darauf achten, stattdessen möglichst mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den Organismus lebensnotwendig.

Sie sind hauptsächlich in vegetarischen Lebensmitteln, wie Pflanzenölen, Vollkornprodukten, Gemüse und Obst vorhanden. Tierische Produkte enthalten meist einen Überschuss an gesättigten Fettsäuren. 100g Butter beinhalten z.B. 48,1g gesättigte, aber nur 23,1g ungesättigte und lediglich 3,0g mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die gleiche Menge Diätmargarine dagegen enthält nur 17,8g gesättigte gegenüber 11,0g ungesättigten und 46,7g mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Bedenken Sie, dass 100g Fett nur zu einem geringen Prozentsatz direkt verbrannt und der Rest in Fettdepots angelegt wird. Auf diese Weise legt sich der Körper einen „Rettungsring" für Fastenzeiten an.

Siehe Tabelle Lebensmittel mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren

Siehe Tabelle Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Eiweiße - Bausteine des Lebens

Eiweiße sind neben Kohlenhydraten und Fetten der drittwichtigste Energielieferant für unseren Körper. Unzureichende Eiweißzufuhr schwächt die Widerstandskraft und kann zu Beeinträchtigungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen. Tierisches Eiweiß kommt in großen Mengen in Eiern, Milchprodukten, Fisch und Fleisch vor. Pflanzliches Eiweiß findet sich in den meisten Getreidesorten wie Hafer, Buchweizen, Dinkel, Roggen, und vor allem in getrockneten Roggenkeimen mit bis zu 42 g Eiweiß in 100 Gramm. Besonders eiweißreich sind außerdem Nüsse (Achtung, hoher Fettgehalt!), Kartoffeln und einige Hülsenfrüchte, wie Linsen, Erbsen und vor allem Soja (bis zu 44 g Eiweiß in 100 g Soja). Vegetarier müssen sich sehr viel bewusster als Mischköstler um Ihre Eiweißversorgung kümmern, da die Eiweiße zwar in fast allen tierischen, aber nur in einigen ausgewählten pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten sind. Selbstverständlich ist auch ein Eiweißüberschuss wenig ratsam, denn dieser belastet den Stoffwechsel und die Nieren. Empfohlen wird ein Eiweißanteil von 10-15 Prozent in der täglichen Nahrung.

Siehe Tabelle Eiweißlieferanten

Laut der zuletzt 1991 von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erstellten Studie sollte die Nahrung idealerweise wie folgt zusammengesetzt sein:
25 bis 30 Prozent Fett
55 bis 60 Prozent Kohlenhydrate
12 Prozent Eiweiß

Wasser entschlackt die Haut

Ebenso wichtig wie die optimale Versorgung des Körpers mit Nährstoffen ist dessen Reinigung. Erzielen kann man diese Reinigung oder Entschlackung des Körpers vor allem durch die Zufuhr von Mineralwasser.

Optimal sollten bis zu 3 Liter Wasser, aber mindestens 1,5 Liter am Tag getrunken werden. Damit wird unterstützend zur richtigen Ernährung die Ausschwemmung von Schadstoffen aus dem Körper beschleunigt.

Trinken Sie soviel wie möglich. Viele prominente Schönheiten bezeichnen Mineralwasser und Fruchtsäfte als ihre wichtigsten Schönheitsmittel.

Der Darm

Ein großer Teil unseres seelischen und körperlichen Wohlbefindens hängt von einem gesunden Darm ab. Im Darm wird der Speisebrei durch Muskelkontraktionen und mit Hilfe von Enzymen so zerkleinert und aufgespaltet, dass die Nährstoffe ins Blut aufgenommen und in die Körperzellen weitergeleitet und unverdauliche Reststoffe ausgeschieden werden. Leider ist die normale Darmtätigkeit bei vielen Menschen durch Stress, ballaststoffarme Ernährung und Medikamentenmissbrauch gestört, die Nahrung wird nicht richtig verdaut, Schadstoffe verbleiben im Darm. Die Folge sind Völlegefühl, Blähungen, Unwohlsein, schlechte Laune und unreine Haut. Ballaststoffe sind der Schlüssel für das reibungslose Funktionieren des Darms. Sie schrubben durch mechanische Reizung die Schleim Hautoberfläche und binden dabei Schmutzpartikel, die sie auf Ihrem Weg durch den Darm mit hinausbefördern. Indem sie die Darmwand zu vermehrter Bewegung anregen, sorgen sie gleichzeitig für eine verbesserte Durchblutung und Nährstoffversorgung. Die Ballaststoffe können ihre wohltuende Wirkung im Darm jedoch nur dann optimal entfalten, wenn gleichzeitig genügend Flüssigkeit aufgenommen wird. Denn bei Flüssigkeitszufuhr quellen sie auf und erreichen erst das Volumen, das nötig ist, um den Darm zu größtmöglicher Tätigkeit anzuregen.

Ballaststoffe
(Auswahl) Angaben in g in 100g Lebensmittel
Weizenkleie 49g
Leinsamen 39g
Haferkleie 19g
Roggenvollkornmehl 14g
Knäckebrot 14g
Mandeln 10g
Weizenvollkornmehl 10g
Haferflocken 10g
Bohnen 8g
Vollkornnudeln 7g
Erdnüsse 7g
Rosinen 5g

Ballaststoffe fegen den Darm aus und sorgen so für einen schnellen Abtransport der Schadstoffe aus dem Körper.

Wenn Sie Ihre Ernährung auf ballaststoffreichere Kost umstellen, dann achten Sie bitte darauf, möglichst viel zu trinken, denn sonst könnten sich Ihre Darmprobleme verschlimmern statt verbessern. Bei ungenügender Flüssigkeitszufuhr und gleichzeitig erhöhter Ballaststoffaufnahme verstopft der Darm. Auch Zucker und Weismehlprodukte vertragen sich nicht mit Ballaststoffen. Es kommt zu vermehrter Gasbildung. Blähungen und Verstopfung sind die Folge.

Obst tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. Stillen Sie Ihren Heißhunger nach Süßem mit Bananen und süßem Obst wie Pfirsichen und Trauben. Der darin enthaltene Fruchtzucker beruhigt die Nerven, ohne den Darm zu belasten.